1. Juli 2024Evidenz in der Allgemeinmedizin

Häusliche Versorgung statt Spital?

Ein Cochrane-Review stimmt zuversichtlich: Spezielle Programme zur Versorgung von Akutpatientinnen und -patienten im eigenen Zuhause sind wohl ähnlich wirksam wie stationäre Krankenhausaufenthalte, reduzieren wahrscheinlich Kosten und vermindern wohl das Risiko eines späteren Heimaufenthalts.

Ältere Frau mit ihrer schwarzen Katze
thodonal/AdobeStock
Professionelle ­Akutversorgung geht auch zu Hause.

In speziellen Programmen („Hospital at Home“) werden Patientinnen und Patienten mit akutem Versorgungsbedarf nicht im Spital, sondern zu Hause betreut – und zwar durch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Gesundheitsberufe, etwa mobile Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegepersonal. Ohne diese professionelle und multidisziplinäre Akutversorgung zu Hause müssten die Patientinnen und Patienten stationär aufgenommen werden. Ein im März 2024 erschienener Cochrane-Review hat untersucht, wie sich die zeitlich begrenzte Behandlung daheim auswirkt: Ist ein schlechterer Gesundheitszustand zu befürchten, eine höhere Sterblichkeit? Wie verändern sich die Kosten?

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin Medical Tribune