Fortschritte in der Behandlung des NSCLC
Im Bereich der pneumo-onkologischen Forschung tut sich so einiges – auch in Österreich geht es voran. Inzwischen stehen zahlreiche Optionen für die Behandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) zur Verfügung. Hierzulande ist es eine absolute Ausnahme, wenn jemand – auch schon im Frühstadium der Erkrankung – nicht mit einer Chemo-Immuntherapie behandelt wird.

In den letzten 20 Jahren haben sich die 2-Jahres-Überlebenskurven von Patientinnen und Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) annähernd verdoppelt. Dieser Fortschritt ist vor allem der Entwicklung der systemischen Therapie zu verdanken, erklärt OA Dr. Maximilian Hochmair von der pneumo-onkologischen Ambulanz der Klinik Floridsdorf (Wien) im Rahmen der 11. Pneumo Aktuell-Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP). Das heißt allerdings nicht, dass die Betroffenen eine Heilung erwarten können. Versucht wird, gezielter einzugreifen, um Nebenwirkungen zu reduzieren und ein besseres Gesamtüberleben zu erreichen.
