28. Okt. 2026Inkretinanaloga, SGLT2-Hemmer, Statine

Kardiometabolische Therapien bei Lebererkrankungen

Für Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2 sowie metabolischen Lebererkrankungen (MASLD) gibt es zunehmend mehr Therapieoptionen. Vor allem die Therapien mittels Inkretinanaloga bzw. SGLT2-Hemmern sind heutzutage bei diesem Patientenkollektiv nicht mehr wegzudenken. Auch Statine stellen weiterhin eine wichtige Therapieoption dar. Dieser Artikel beschäftigt sich mit Medikamenten, die bereits auf dem österreichischen Markt verfügbar sind.

Human liver anatomy structure, 3d illustration
Crystal light/stock.adobe.com
Zum Einsatzes von Inkretinanaloga, SGLT2-Hemmern und Statinen bei Leberzirrhose gibt es derzeit noch wenig Daten. Dennoch sollten diese Medikamente Leberpatientinnen und -patienten nicht vorenthalten werden.

Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden Lebererkrankungen und fortgeschrittener Leberfibrose stellen ein schwieriges Kollektiv dar, da zum Einsatz dieser Medikamente nur wenige Daten vorliegen. Dennoch sollten diese Medikamente Leberpatientinnen und -patienten nicht vorenthalten werden. Aus hepatologischer Sicht liegen die meisten Empfehlungen bei Patientinnen und Patienten mit metabolischen Lebererkrankungen vor.

Die MASLD ist definiert als das Vorliegen einer Steatosis hepatis im Rahmen einer Bildgebung oder Leberbiopsie bzw. zusätzlichem Bestehen eines kardiometabolischen Risikofaktors. Im Rahmen einer simplen Steatose kann sich eine MASH (metabolic dysfunction-associated steatoshepatitis) entwickeln. Diese kann wiederum zu einer Fibrosierung der Leber führen. Zusätzlich besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms.

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum innere