19. Sep. 2026Fortgeschrittenes HER2-negatives G/GEJ-Adenokarzinom

Erstlinien-Triplet überzeugt in ILUSTRO-Studie

In der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen HER2-negativen Adenokarzinoms des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs (G/GEJ) gibt es Neuigkeiten. Neben der etablierten Immunchemotherapie rückt mit Zolbetuximab ein gegen das Tight-Junction-Protein Claudin 18 Isoform 2 (CLDN18.2) gerichteter Wirkstoff in den Fokus. Eine kürzlich publizierte Phase-II-Studie untersuchte nun erstmals eine Dreifachkombination aus Zolbetuximab, der Standard-Chemotherapie mFOLFOX6 und dem PD-1-Inhibitor Nivolumab.

Adenokarzinom
David A Litman/stock.adobe.com

Das fortgeschrittene G/GEJ-Adenokarzinom gehört weltweit zu den führenden Ursachen krebsbedingter Mortalität. Platin- und fluoropyrimidinbasierte Chemotherapien bilden die Basistherapie dieser Entität, während die Zugabe zielgerichteter Substanzen das Überleben signifikant verbessern kann.

Eine Zielstruktur hierfür ist CLDN18.2, das physiologisch innerhalb der Tight Junctions vorliegt und durch maligne Transformation des Magengewebes an der Zelloberfläche exponiert vorliegt. Etwa 35–45% der Betroffenen weisen eine CLDN18.2-Positivität auf.

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum onko