26. Sep. 2026Intismeran-Autogene mit Potenzial

Melanom: RNA-Impfung überzeugt erstmals in Phase-III

Nach überzeugenden Phase-II-Daten bestätigt Intismeran-Autogene sein Potenzial nun auch in einer Phase-III-Studie. In Kombination mit Pembrolizumab verlängerte die mRNA-basierte Neoantigentherapie bei Patienten mit vollständig reseziertem Hochrisikomelanom sowohl das rezidivfreie als auch das fernmetastasenfreie Überleben im Vergleich zu Pembrolizumab allein. Damit liefert die Studie erstmals Phase-III-Belege für eine individualisierte mRNA-Krebstherapie.

Entnahme einer Tumorprobe.
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Die doppelblinde, randomisierte Phase-III-Studie INTerpath-001 schloss 1.137 Patienten mit vollständig reseziertem kutanem Melanom der Stadien IIB bis IV ein. Sie erhielten im Verhältnis 2:1 entweder Intismeran-Autogene plus Pembrolizumab oder Pembrolizumab allein.1

Die Kombination erreichte sowohl den primären Endpunkt des rezidivfreien Überlebens als auch den sekundären Endpunkt des fernmetastasenfreien Überlebens. Beide Ergebnisse waren laut einer Mitteilung von Merck und Moderna statistisch signifikant und klinisch relevant. Die Studie läuft weiter, um zusätzliche Endpunkte wie das Gesamtüberleben zu bewerten.

Phase-II-Daten: Intismeran halbiert Rezidivrisiko

Konkrete Hazard Ratios oder Überlebensraten aus der Phase-III-Studie liegen noch nicht vor. Wie groß der klinische Effekt tatsächlich ist, wird erst die vollständige Datenveröffentlichung zeigen. Die Phase-III-Ergebnisse knüpfen jedoch an die 5-Jahres-Daten der Phase-IIb-Studie KEYNOTE-942 an, die auf der ASCO-Tagung präsentiert wurden.2,3 In dieser offenen, randomisierten Studie mit 157 Patienten zeigte Intismeran plus Pembrolizumab bereits einen anhaltenden Vorteil gegenüber Pembrolizumab allein.

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