Langzeitfolgen bei juveniler Dermatomyositis
Die juvenile Dermatomyositis (JDM) ist die häufigste idiopathische entzündliche Myopathie des Kindesalters. Charakteristisch sind eine entzündliche Muskelbeteiligung sowie typische Hautmanifestationen. Obwohl moderne immunsuppressive Therapien die Krankheitskontrolle verbessert haben, bleiben Langzeitverläufe und prognostische Faktoren nur unzureichend untersucht.

Wissenschaftler um Dr. Laura Scagnellato vom University College London werteten deshalb systematisch Studien mit einer Nachbeobachtungszeit von mindestens zwölf Monaten aus. In die Analyse gingen 42 zwischen 2000 und 2025 publizierte Arbeiten mit insgesamt 6194 Kindern und Jugendlichen ein. Das Follow-up reichte von 1 bis 21,7 Jahre.
Scagnellato L et al., Long-term outcomes and prognostic factors in juvenile dermatomyositis: A systematic review of studies with more than 12 months of follow-up. Autoimmun Rev. 2026; 25(7): 104083; doi: 10.1016/j.autrev.2026.104083.