11. Sep. 2026EHA 2026

PFS-Vorteil bei vorbehandelter CLL nach BTK-Inhibitor-Therapie

Patienten mit rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) profitieren von einer zeitlich begrenzten Kombination aus Pirtobrutinib, Venetoclax und Rituximab, die das progressionsfreie Überleben (PFS) verbessert. Besonders deutlich zeigt sich dieser Vorteil bei Patienten, deren Erkrankung unter einem kovalenten BTK-Inhibitor bereits progredient geworden ist.

Chronisch-lymphatische Leukämie (CML)
LASZLO/stock.adobe.com

In den letzten zehn bis 15 Jahren hat sich die CLL-Behandlung grundlegend gewandelt. Chemoimmuntherapien wurden weitgehend durch zielgerichtete Therapien mit BTK- und BCL2-Inhibitoren ersetzt.

BRUIN CLL-322 untersucht zwei Fragestellungen

Heute folgt oft ein kovalenter BTK-Inhibitor (cBTKi) einer zeitlich begrenzten Behandlung mit Venetoclax plus Rituximab (VR) nach Progression der Erkrankung. „Gerade für diese Sequenz ist die Evidenz allerdings begrenzt“, erklärte Dr. Matthew Davids vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston beim EHA 2026.

Die VR-Daten stammen hauptsächlich aus der MURANO-Studie, deren Patienten überwiegend mit Chemoimmuntherapien vorbehandelt waren. Wie gut VR nach einem cBTKi wirkt, war bisher weniger untersucht.

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