22. Juli 2026Behandlung von Brustkrebs im Frühstadium

SERDs wirken besser bei Ovarialsuppression

Orale SERDs erweitern die endokrine Therapie bei ER+/HER2-Brustkrebs im Frühstadium. Doch ist eine begleitende Ovarialsuppression weiterhin notwendig? Die auf dem ESMO Breast Cancer 2026 vorgestellten Ergebnisse sprechen dafür, beides zu kombinieren.

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Die Ovarialsuppression (OFS) verbessert die Behandlungsergebnisse bei prämenopausalen Frauen mit ER+/HER2- Brustkrebs im Frühstadium, beeinträchtigt jedoch die Lebensqualität erheblich (1). Die Auswirkungen einer Monotherapie mit selektiven Östrogenrezeptor-Degradern (SERDs) auf die endokrine Achse bei prämenopausalen Brustkrebs-Patientinnen sind noch kaum erforscht, wobei vorläufige Erkentnisse auf erhöhte Östradiolspiegel hindeuten (2). Daher wurde in Phase-3-Studien mit SERDs eine OFS bei prämenopausalen Patientinnen vorgeschrieben (3, 4).

Angesichts der zunehmenden Nutzung von SERDs in der adjuvanten Therapie bleibt eine entscheidende Frage offen: Ist eine gleichzeitige OFS zwingend erforderlich, um eine optimale Wirksamkeit und Sicherheit der SERDs zu erreichen? Die PREcoopERA-Studie wurde konzipiert, um diese Wissenslücke zu schließen, wie Dr. Elisabetta Munzone auf dem ESMO Breast Cancer 2026 Kongress vorstellte.

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