Das 1×1 der Allergiediagnostik für die Hausarztpraxis
Pricktest und Laboruntersuchungen zeigen, ob jemand auf Allergene sensibilisiert ist. Für die Diagnose einer Allergie reicht das aber nicht aus. Entscheidend ist immer die Kombination aus Anamnese, Beschwerden und Befunden.

"Man kann die Diagnose einer Allergie nicht allein aufgrund eines Hauttests oder einer Laboruntersuchung stellen und sie kann daher auch nicht einfach an Apotheken oder andere Gesundheitseinrichtungen ausgelagert werden", betonte Dr. Oliver Hausmann von der Löwenpraxis Luzern, die als Schwerpunktpraxis für Lungenkrankheiten, Allergien und Immunschwäche geführt wird. "Wir müssen mit den Patienten sprechen und die Untersuchungsergebnisse mit der Klinik in Verbindung bringen. Die Beschwerden wiederum sind nur in Zusammenschau mit den Testergebnissen sicher zu interpretieren!"
Trotzdem sind Pricktest und Laboruntersuchungen wichtige Werkzeuge der Allergiediagnostik. Auch Hausarztpraxen können sie nutzen. Der Pricktest verlangt allerdings einige Routine, damit sich die Ergebnisse sinnvoll auswerten lassen.
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FomF Experten-Forum "Update Allergologie", Luzern 2026
