8. Mai 2026State of the Art

Angsterkrankungen: Neue Klassifikation und therapeutische Perspektiven

Angsterkrankungen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen und ihre Relevanz nimmt weiter zu. Aktuelle Daten zeigen eine deutliche Zunahme der Prävalenz. Mit der ICD-11 werden Angsterkrankungen nun als „angst- oder furchtbezogene Störungen“ neu strukturiert. Univ.-Prof. Dr. Dr. Katharina Domschke fasst zentrale Neuerungen in Klassifikation, Neurobiologie und Pharmakotherapie zusammen und ordnet sie für die klinische Praxis ein.

Angsterkrankungen
елена калиничева/stock.adobe.com

Eine der wichtigsten Neuerungen bei Angststörungen betrifft deren Klassifikation im Zuge der Einführung der ICD-11. Während diese im ICD-10 noch gemeinsam mit neurotischen, Belas­tungs- und somatoformen Störungen in einer heterogenen Kategorie zusammengefasst waren, werden sie künftig als eigenständige Gruppe der „Angst- oder furchtbezogenen Störungen“ geführt.

Um den Inhalt zu sehen, müssen Sie sich einloggen oder registrieren.
Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum neuropsy