EADV: Familiäre Vorbelastung durch Hidradenitis suppurativa erhöht Risiko für metabolisches Syndrom
Eine familiäre Vorbelastung durch Hidradenitis suppurativa (HS) ist mit einem erhöhten Risiko für ein metabolisches Syndrom verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die als Late Breaking News am EADV-Kongress in Amsterdam präsentiert wurde.

Die chronisch entzündliche Hauterkrankung Hidradenitis suppurativa (HS) geht typischerweise mit schmerzhaften Abszessen, Fisteln und Narbenbildung einher. Meist sind intertriginöse Bereiche betroffen, da diese eine hohe Dichte an apokrinen Schweißdrüsen aufweisen, die als Ausgangspunkt der Entzündung bei HS gelten. Es gibt auch mehrere bekannte Faktoren, die die Entstehung und den Verlauf dieser Krankheit begünstigen: u.a. Rauchen, Fettleibigkeit und eine positive Familienanamnese.
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„Familial occurrence of hidradenitis suppurativa is associated with increased risk of metabolic syndrome“, Vortrag im Rahmen der Late breaking news Session, European Academy of Dermatology (EADV) Congress, Amsterdam, 27.9.24
