Zuletzt bearbeitet am: Wenn Medikamente nicht mehr helfen

Neurostimulation beim Cluster-Kopfschmerz?

Cluster-Kopfschmerz ist die schmerzhafteste aller Kopfschmerzformen und spricht auf konventionelle Schmerztherapie nicht an. Bei einem Teil der Betroffenen helfen auch die in Leitlinien empfohlenen medikamentösen Therapien nicht. In dieser Patientengruppe werden seit mehr als 20 Jahren Verfahren zur elektrischen Neurostimulation untersucht. Dennoch ist die publizierte Evidenz bislang sehr begrenzt.

Illustration Kopfschmerz
AIExplosion/AdobeStock

Der Cluster-Kopfschmerz ist laut IHS „klinisch definiert als ein attackenartig auftretender, streng einseitiger, extrem heftiger Kopfschmerz mit retroorbitalem Punctum maximum, der Männer und Frauen im Verhältnis 3:1 betrifft. Obligat ist das Auftreten von autonomen Symptomen (Horner-Syndrom, Lakrimation, Rhinorrhoe) gleichzeitig und ipsilateral zum Schmerz. Weiterhin können pathologisches Schwitzen im Bereich der Stirn oder des Gesichtes, eine Rötung im Bereich der Stirn oder des Gesichtes und ein Völlegefühl im Ohr vorkommen.“ Die Betroffenen erleben bis zu acht Attacken mit extremen Schmerzen pro Tag, die zu einer „ausgeprägten Bewegungsunruhe“ führen.

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