15. März 2024Österreichische Gesellschaft für Neurologie

ÖGN: Neue Stadieneinteilung für die Huntington-Erkrankung

Die bisherige Bewertungsskala UHDRS für die Huntington-Erkrankung ist obsolet. Das neue Stadiensystem umfasst eine auf der Forschung basierende biologische Definition und evidenzbasierte Stadieneinteilung, die auf biologischen, klinischen und funktionalen Bewertungen beruht. Ein Modell, das auch für die Parkinson-Erkrankung diskutiert wird.

Dorsales Striatum und seine Neuronen bei der Huntington-Krankheit, 3D-Illustration
Dr_Microbe/AdobeStock

Choreatische Bewegungsstörungen sind durch unwillkürliche Überbewegungen charakterisiert. Die häufigste erblich bedingte Chorea ist die Huntington-Erkrankung (HS), die durch eine Vielzahl von Symptomen, einschließlich Bewegungsstörungen, psychiatrischen Veränderungen und kognitivem Abbau gekennzeichnet ist. Prim. Dr. Klaus Seppi vom BKH Kufstein: „Chorea ist aber nicht immer Huntington.“ Daher sei eine sorgfältige Differenzialdiagnose wichtig, denn mögliche Auslöser für Chorea sind sehr mannigfaltig.1

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