25. Mai 2023Aus der Fachliteratur

Aussichtsreicher Assay zur Früherkennung von Morbus Parkinson

Nach Methoden zur Früherkennung von Morbus Parkinson wird seit Jahren geforscht. Nun scheint sich ein Durchbruch abzuzeichnen: Der α-Synuclein-Seed-Amplification-Assay (SAA) kann lange vor Ausbruch motorischer Symptome geringste Mengen des fehlgefalteten Proteins nachweisen, berichten Forschende im Fachjournal „The Lancet Neurology“.

Parkinson-Krankheit. 3D-Darstellung, die Neuronen zeigt, die kleine rote Lewy-Körperchen enthalten, bei denen es sich um Ablagerungen von Proteinen (Alpha-Synuclein) handelt, die sich in den Gehirnzellen angesammelt haben.
Lars Neumann/GettyImages
Neuronen mit Lewy-Körperchen: die grafisch dargestellten roten Einschlüsse sind Ablagerungen von fehlgefaltetem α-Synuclein.

An der im Mai publizierten multizentrischen Studie, die von der Michael J Fox-Stiftung (Parkinson’s Progression Markers Initiative (PPMI)) gefördert wurde, nahmen weltweit 33 Neurologie-Ambulatorien (u.a. auch Österreich) teil. Untersucht wurde die Aussagekraft des α-Synuclein-SAA. Mit dem neuen Verfahren lässt sich das fehlgefaltete Protein Alpha-Synuclein im Gehirnwasser von Menschen mit Parkinson nachweisen.

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum neuropsy