
Aussichtsreicher Assay zur Früherkennung von Morbus Parkinson
Nach Methoden zur Früherkennung von Morbus Parkinson wird seit Jahren geforscht. Nun scheint sich ein Durchbruch abzuzeichnen: Der α-Synuclein-Seed-Amplification-Assay (SAA) kann lange vor Ausbruch motorischer Symptome geringste Mengen des fehlgefalteten Proteins nachweisen, berichten Forschende im Fachjournal „The Lancet Neurology“.

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Neuronen mit Lewy-Körperchen: die grafisch dargestellten roten Einschlüsse sind Ablagerungen von fehlgefaltetem α-Synuclein.
An der im Mai publizierten multizentrischen Studie, die von der Michael J Fox-Stiftung (Parkinson’s Progression Markers Initiative (PPMI)) gefördert wurde, nahmen weltweit 33 Neurologie-Ambulatorien (u.a. auch Österreich) teil. Untersucht wurde die Aussagekraft des α-Synuclein-SAA. Mit dem neuen Verfahren lässt sich das fehlgefaltete Protein Alpha-Synuclein im Gehirnwasser von Menschen mit Parkinson nachweisen.
Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum neuropsy
