Ösophaguskarzinom: Komplikationen mittels Frailty-Index vermeiden
Mit einem neuen Frailty-Index kann das Risiko von älteren Patienten mit Ösophagustumoren vor einer Operation bewertet werden. Das erlaubt es, entsprechende Maßnahmen zu treffen bzw. rechtzeitig zu intervenieren.

Die chirurgische Therapie des Ösophaguskarzinoms hat ein hohes Komplikationsrisiko. Die OP-bedingte Morbiditätsrate beträgt 35–60%, die OP-assoziierte Mortalitätsrate 1–5%. Die Einschätzung des Behandlungsergebnisses ist nicht nur für die Patientenselektion, sondern auch für die Therapiestrategie und das perioperative Management wichtig. Bisherige Instrumente waren nicht spezifisch für die Ösophagektomie entwickelt worden und konnten ein hohes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko nicht gut genug identifizieren, erklärte Dr. Daniela Molena vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York.