
Optimierte Risikoabschätzung durch Genprofiltest
Wie eine neue Studie zeigt, kann ein Gen-Expressionsprofiltest die Risikoabschätzung bei Patient:innen mit kutanem Melanom gegenüber dem alleinigen Staging des American Joint Committee on Cancer (AJCC) verbessern.1

In der Regel erleiden 15 bis 40 Prozent der Patient:innen mit lokalisiertem kutanem Melanom (Stadium I und II) ein Rezidiv. Bisher erwies es sich als schwierig, jene Personen zu identifizieren, die ein erhöhtes Risiko für ein Rezidiv und folglich eine erhöhte Mortalität aufweisen. Das AJCC stuft Patient:innen mit kutanem Melanom nach dem Risiko schlechter Behandlungsergebnisse in verschiedene Stadien (Staging) ein. Folglich weisen Personen im Stadium I ein geringes Risiko für ein Rezidiv oder den melanomspezifischen Tod auf. Eine genauere und individuelle Prognose konnte bisher aber nicht abgeleitet werden. Ein neuer Genprofiltest könnte die Risikoabschätzung nun erleichtern und wertvolle prognostische Informationen liefern.