Ein aus für die Quarantäne?

Es ist Sommer, und entgegen der Annahme, dass es eine Saisonalität für das verflixte C-Virus gibt, brechen die Zahlen der Neuinfektionen durch die Decke, fischen wir täglich wieder vier bis sechs Personen positiv getestet heraus und werden die Diskussionen auf Social Media bezüglich der Maskenpflicht in Öffis und Apotheken wieder frecher. Als ob es uns Spaß machen würde, das Ding den ganzen Tag aufzuhaben! Aber bei der Mehrheit gibt es Gott sei Dank noch so etwas wie einen Hausverstand – wir wissen, dass es nicht vorbei ist, dass es sich vielleicht sogar gemütlich auf Dauer bei uns eingenistet hat, das C-Dings. Eigentlich mag ich ja gar nicht mehr über Corona schreiben, aber es ist halt auch an der Tara ein Dauerbrenner.

Vektor-Cartoon-Illustration eines kranken infizierten Mannes, der hustet oder niest und eine Infektion mit Coronavirus Covid-19 oder Grippe verbreitet.
Zdenek Sasek/GettyImages

Mitten in diese Situation hinein platzt die Verordnung um eine Aufhebung der Quarantäne. Ernsthaft? Nicht nur als Gesundheitsdienstleisterin, auch als betroffene Mutter einer Risikopatientin und Ehefrau eines Risikopatienten sowie als PatientInnenvertreterin einer sehr vulnerablen Gruppe läuten bei mir alle Alarmglocken.

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