
Vitiligo: Fortschritte in der systemischen Therapie
Neueste Fortschritte im Bereich der systemischen Therapien bei Vitiligo wurden auch beim EADV in Berlin diskutiert. Prof. Viktoria Eleftheriadou, Wolverhampton, Vereinigtes Königreich, unterstreicht in ihrem Vortrag die große Bedeutung dieser Erkrankung, sowohl aus dermatologischer als auch aus psychosozialer Perspektive.

Vitiligo ist die häufigste Depigmentierungsstörung und betrifft Menschen in der Regel vor dem 30. Lebensjahr mit unterschiedlichem Schweregrad, 50% der Patientinnen und Patienten entwickeln eine Vitiligo vor dem 20. Lebensjahr. Weltweit ist rund 1% der Bevölkerung betroffen. Die psychologische Belastung für Patientinnen und Patienten ist erheblich, wobei u.a. ein erhöhtes Auftreten von Depressionen, Angststörungen und Anpassungsstörungen, insbesondere bei sichtbaren Läsionen, zu verzeichnen ist. Frauen sind von psychosozialen Komorbititäten häufiger betroffen.1
1 Ezzedine K et al., Am J Clin Dermatol 2021; 22(6):757–774
2 Eleftheriadou V et al., Br J Dermatol 2023; 188(4):P33
3 Shourick J et al., Br J Dermatol 2021; 185(4):787–796
4 Eleftheriadou V et al., Br J Dermatol 2022;186(1):18–29
5 Seneschal J et al., JEADV 2023; doi:10.1111/jdv.19450
6 Bergqvist C et al., J Dermatol 2021; 48:252–270
7 Cavalie M et al., Journal of Investigative Dermatology 2015; 135(4):970–974
