3. Okt. 2026Potenzial als neuer Standard ab der 2. Behandlungslinie

MonumenTAL-3: Talquetamab-Kombinationen bei Multiplem Myelom

In der Phase-III-Studie MonumenTAL-3 verbesserten Talquetamab-Kombinationen mit Daratumumab – mit oder ohne Pomalidomid – gegenüber DPd sowohl das progressionsfreie als auch das Gesamtüberleben und erzielten deutlich häufiger tiefe, MRD-negative Remissionen.

3D-Illustration eines Multiplen Myeloms mit entarteten Plasmazellen im Knochenmark.
freshidea/stock.adobe.com

Am EHA-Kongress 2026 präsentierte der Studienleiter Prof. Dr. Peter Voorhees, Wake Forest University School of Medicine, Charlotte, USA, die Ergebnisse der Phase-III-Studie MonumenTAL-3. Talquetamab-basierte Kombinationstherapien verbesserten bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplem Myelom sowohl das progressionsfreie als auch das Gesamtüberleben gegenüber dem bisherigen Standardregime.

Talquetamab ist ein bispezifischer Antikörper gegen GPRC5D und zählt zu den First-in-Class-Sub­stanzen dieser Wirkstoffklasse. Es bindet an das Zielprotein GPRC5D auf Myelomzellen sowie an CD3 auf körpereigenen T-Zellen.

In der MonumenTAL-3-Studie wurden zwei experimentelle Behandlungsarme untersucht: Talquetamab plus Daratumumab und Pomalidomid (Tal-DP) sowie Talquetamab plus Daratumumab ohne Pomalidomid (Tal-D). Als Vergleich diente das Standardregime aus Daratumumab, Pomalidomid und Dexamethason (DPd).

Um den Inhalt zu sehen, müssen Sie sich einloggen oder registrieren.
Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum onko