Postvirale Syndrome nach SARS-CoV-2: Fakten und Mythen

Die SARS-CoV-2-Pandemie hat die Forschung zu post­viralen Syndromen entscheidend vorangebracht. Dennoch bestehen weiterhin Unsicherheiten hinsichtlich Diagnostik, Pathophysiologie und Therapie. Assoc. Prof. Priv.-Doz. DDr. Eva Untersmayr-Elsenhuber ordnete den aktuellen Wissensstand ein, räumte mit verbreiteten Mythen auf und stellte neue Erkenntnisse aus der eigenen Forschung vor.

Long Covid
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"Long Covid ist kein klar umrissenes Krankheitsbild, sondern vielmehr ein Sammelbegriff für verschiedene postakute Veränderungen nach einer SARS-CoV-2-Infektion“, erklärte Prof. Untersmayr-Elsenhuber, Fachärztin für Klinische Immunologie, Co-Leiterin des Nationalen Referenzzentrums für postvirale Syndrome sowie Leiterin der Arbeitsgruppe Gastrointestinale Immunologie am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der MedUni Wien, in einem Vortrag im Billrothhaus. Während bei manchen Patientinnen und Patienten Symptome der akuten Erkrankung über Wochen persistieren, entwickeln andere neue Beschwerden.

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