25. Sep. 2026Studie prüft Ocrelizumab bei POMS

B-Zell-Depletionals bei pädiatrischer Multiple Sklerose

Die Therapie der pädiatrischen Multiplen Sklerose (POMS) ist limitiert, insbesondere im Bereich hochwirksamer krankheitsmodifizierender Therapien. Auf dem Jahreskongress der American Academy of Neurology (AAN) präsentierte Daten der Phase-III-Studie OPERETTA 2 liefern nun erstmals randomisierte Evidenz zum direkten Vergleich von Ocrelizumab vs. Fingolimod bei Kindern und Jugendlichen mit schubförmiger MS.

Die pädiatrische Multiple Sklerose (POMS) ist durch eine besonders ausgeprägte entzündliche Krankheitsaktivität gekennzeichnet. Wie die Autorinnen und Autoren der vorliegenden Arbeit schreiben, können Kinder und Jugendliche häufigere und schwerere Schübe als Erwachsene erleiden. Gleichzeitig fehlen weltweit breit verfügbare hochwirksame Therapieoptionen. Vor diesem Hintergrund untersuchte ein internationales Team mit österreichischer Beteiligung in OPERETTA 2 den Benefit von Ocrelizumab im Vergleich zu Fingolimod.

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum neuropsy