
LDL & Lp(a): Doppelte Treiber für das kardiovaskuläre Risiko
LDL-Cholesterin und Lipoprotein(a) (Lp[a]) sind eng mit der Entstehung von Atherosklerose verknüpft. Beide Werte sollten kontrolliert und konsequent behandelt werden.

Juan Gärtner/stock.adobe.com
Prof. Dr. Steffen Glökler von der Klinik im Park, Zürich, betont beim Zürcher Herzkurs, dass die Senkung des LDL-Cholesterins (LDL-C) das kardiovaskuläre Risiko linear und kausal mindert. Ein Konsensuspapier (1) der European Atherosclerosis Society fasst Daten aus großen Studien mit über zwei Millionen Teilnehmenden zusammen. Das zentrale Ergebnis: Eine Reduktion von 1 mmol/l LDL-C senkt das Risiko um etwa 22%.
Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum innere
Referenzen
- Ference BA et al. Low-density lipoproteins cause atherosclerotic cardiovascular disease. 1. Evidence from genetic, epidemiologic, and clinical studies. A consensus statement from the European Atherosclerosis Society Consensus Panel. Eur Heart J 2017; 38(32): 2459–2472. doi: 10.1093/eurheartj/ehx144.
- Mach F et al. 2019 ESC/EAS Guidelines for the management of dyslipidaemias: lipid modification to reduce cardiovascular risk. Eur Heart J 2020; 41(1) : 111–188. doi: 10.1093/eurheartj/ehz455.
Quelle: 25. Zürcher Herzkurs, 6.11.2025, Zürich
