Verordnung von PPI bei Asthma oder COPD kritisch prüfen
Bei Patientinnen und Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma sollte man den Einsatz von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) kritisch hinterfragen. Denn darunter steigt das Risiko für Exazerbationen – insbesondere bei langfristiger Anwendung. Das bestätigte eine aktuelle belgische Studie.

Die gastroösophageale Reflex-Krankheit ist eine häufige Komorbidität bei COPD- und Asthma-Patienten. Protonenpumpenhemmer (PPI) werden jedoch häufig übermäßig eingesetzt. Dabei gilt etwa die Hälfte ihrer Anwendungen als unangemessen, schreiben Wissenschaftlerinnen um Valerie Dehondt von der Universität in Gent in Belgien.
Dehondt V et al. Exacerbation Risk by Chronic Proton Pump Inhibitor Use in Obstructive Lung Diseases. Chest. 2026: S0012-3692(26)00021-8. doi: 10.1016/j.chest.2026.01.002