
Photon-Counting-CT in der Thoraxdiagnostik
Die Photon-Counting-Computertomografie erweitert die thorakale Bildgebung durch eine deutlich höhere räumliche Auflösung bei stark reduzierter Strahlenexposition. Insbesondere interstitielle und periphere Lungenerkrankungen können dadurch präziser beurteilt und gleichzeitig wiederholte Verlaufskontrollen mit minimaler Dosis durchführen werden, erläuterte Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Helmut Prosch von der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklear-medizin, MedUni Wien, beim 13. Pneumo Aktuell.
„Die Photon-Counting-CT ermöglicht eine deutlich höhere räumliche Auflösung als etablierte Systeme“, berichtete Prof. Prosch. Während im klinischen Alltag bei der konventionellen Thorax-CT meist eine Schichtdicke von etwa 1mm verwendet wird, sind mit der neuen Technologie Rekonstruktionen bis 0,2mm möglich.
