9. März 2026Neue Erreger, zunehmende Resistenzen und langwierige Therapien

Wie sich Haut- und Nagelmykosen erfolgreich behandeln lassen

Hautpilzinfektionen sind häufig, aber nicht immer harmlos. Neue Erregerstämme und zunehmende Resistenzen fordern Ärzte heraus. Besonders Nagelpilz erweist sich oft als hartnäckig und verlangt Geduld in der Therapie.

Nagelpilz (Onychomykose)
erika8213/stock.adobe.com

In Europa ist Trichophyton rubrum der häufigste Hautpilz. Doch Trichophyton indotineae, eine neue Art, breitet sich aus. Dr. Emel Türkay von dermaesthetik in Zürich erklärte auf einer Fortbildungsveranstaltung, welche Faktoren für eine erfolgreiche Diagnose und Behandlung entscheidend sind. Problematisch ist die Resistenz gegen Terbinafin, was laut Dr. Türkay zu Therapieversagen führt. Auch Infektionen mit anderen Erregern wie Candida parapsilosis und Trichophyton mentagrophytes sowie zoonotische Übertragungen nehmen zu.

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum derma