31. März 2025Kurz gemeldet

Neue Herzklappenlösung für Erwachsene

In Österreich kommen jedes Jahr rund 700 Kinder mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt – das betrifft etwa eines von 100 Neugeborenen.

v. li.: FOA Dr. Gernot Grangl, Leiter des Pädiatrischen Herzkatheter-Labors, Oberarzt Dr. Ante Burmas und Ass.-Prof. DDr. Stefan Kurath-Koller, Spezialist für pädiatrische Rhythmologie, mit der 21-jährigen Patientin Kiara Wonisch.
Foto: LKH-Univ. Klinikum Graz / Kurt Remling
v. li.: FOA Dr. Gernot Grangl, Leiter des Pädiatrischen Herzkatheter-Labors, Oberarzt Dr. Ante Burmas und Ass.-Prof. DDr. Stefan Kurath-Koller, Spezialist für pädiatrische Rhythmologie, mit der 21-jährigen Patientin Kiara Wonisch.

Dank medizinischer Fortschritte im Bereich der pädiatrischen Herzchirurgie erreichen heute rund 95 Prozent von ihnen das Erwachsenenalter und auch Kinder mit komplexen angeborenen Herzfehlern können nach erfolgreicher Behandlung in den meisten Fällen ein ganz normales Leben führen.

Ab sofort steht am Uniklinikum Graz speziell für voroperierte Patientinnen und Patienten mit angeborenen Herzfehlern ein neues Herzklappenmodell zur Verfügung: Die Implantation erfolgt schonend mittels Katheter. Zuvor wird gezielt Herzgewebe verödet (Ablation), um späteren Herzrhythmusstörungen vorzubeugen. Die Kombination von Ablation und Implantation in einem einzigen Aufenthalt wurde von den Expertinnen der Klinischen Abteilung für Pädiatrische Kardiologie vor wenigen Wochen zum ersten Mal durchgeführt. Die 21-jährige Patientin mit angeborenem Herzfehler ist seither beschwerdefrei.

LKH-Univ. Klinikum Graz
Die gesamte Presseaussendung können Sie hier nachlesen.