Medikamentöse Behandlung der Harninkontinenz: Was beachten?
Sehr belastend, aber schamhaft verschwiegen: Die Harninkontinenz vergällt vielen Patientinnen und Patienten das Leben. Aber es gibt Abhilfe. Mit Medikamenten und Botox lässt sich bei vielen Hochbetagten die Blase zur Räson bringen.

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Da gerade Männer eine Blasenschwäche häufig verschweigen, sollte man sie gezielt darauf ansprechen.
Drei Formen des unfreiwilligen Harnverlusts können medikamentös behandelt werden: die hyperaktive Blase (overactive bladder, OAB) mit Anticholinergika, Mirabegron und Botulinumtoxin, die leichte bis mittelschwere Belastungsinkontinenz der Frau mit Duloxetin und die chronische Harnretention mit Parasympathomimetika wie Bethanechol.