18. Apr. 2024Hyperlipidämie

Kardiologie Kongress Innsbruck: Lipidtherapie

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in den westlichen Ländern die häufigste Todesursache.1 Um das Risiko von Herz-Kreislauf-Ereignissen zu verringern, ist es entscheidend, kardiovaskuläre Risikofaktoren zu kontrollieren. Die Hyperlipidämie, ein Risikofaktor, der zur Bildung von arteriosklerotischen Plaques beiträgt, spielt dabei eine bedeutende Rolle, da sich Cholesterin in der Intima der Arterienwand ansammelt.

Makroaufnahme von Blutzellen, die sich durch Fettblockaden in einem Gefäß navigieren, eine dynamische Darstellung
Atomic62 Studio/AdobeStock

Die Senkung der Lipidwerte ist sowohl in der Primär- als auch in der Sekundärprävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen von zentraler Bedeutung. Besonders wichtig ist die Senkung des LDL-Cholesterins, das als einer der am besten untersuchten kardiovaskulären Risikofaktoren gilt. Eine effektive Senkung des LDL-Cholesterins steht in direktem Zusammenhang mit der Reduktion von Herz-Kreislauf-Ereignissen, insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit hohem oder sehr hohem kardiovaskulärem Risiko sowie bei bereits etablierter atherosklerotischer Erkrankung. Die Identifizierung von Personen mit hohem oder sehr hohem kardiovaskulärem Risiko ist daher entscheidend für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dies wird auch in den kürzlich veröffentlichten Präventionsleitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) empfohlen.2

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