Stent-assoziierte Thrombosen bei akuter Entzündung
Die Implantation koronarer Stents ist eine gängige Intervention zur Behandlung von Angina pectoris und akutem Herzinfarkt und wird jährlich bei mehr als 26.000 Patientinnen und Patienten in Österreich durchgeführt. Diese Metall-Stents dienen dazu, verengte Herzkranzgefäße offen zu halten und somit die Durchblutung des Herzmuskels zu verbessern. Trotz ihrer Effektivität bergen sie das Risiko von akuten Thrombosen, die als eine der schwerwiegendsten Komplikationen dieser Eingriffe gelten.

Eine kürzlich im „Journal of the American Heart Association“ (JAHA) veröffentlichte Studie der Medizinischen Universität Wien hebt hervor, dass akute Entzündungen das Risiko für Stent-Thrombosen signifikant – und zwar um das 3-Fache im Vergleich zu nicht-entzündlichen Zuständen – erhöhen können.
