Umfassende Berufsanamnese bei urologischen Tumoren obligat
Das Harnblasenkarzinom ist die häufigste berufsbedingte urologische Krebserkrankung. Doch welche (ehemaligen) Beschäftigten gehören zur Risikogruppe? Eine neue Veröffentlichung gibt Aufschluss.

iStock/AzmanL
Bei Weitem nicht alle berufsbedingten urologischen Krebserkrankungen kommen zur Anzeige. Vor diesem Hintergrund fordern Professor Dr. Klaus Golka vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund und Kollegen, bei Patienten mit entsprechenden Karzinomen immer eine Berufsanamnese mit Blick auf potenzielle Expositionen gegenüber krebserzeugenden Stoffen zu machen (1).