17. März 2021Drei Phase-1-Studien deuten auf gute Wirksamkeit

BCMA bei therapierefraktären Myelompatienten anvisiert

Für Menschen mit Multiplem Myelom und hohem Risiko erzielt das gängige Vorgehen meist keine tiefen Remissionen. Bei diesen stark vorbehandelten Patienten haben in Phase-1-Studien CAR-T-Zelltherapie und neue bispezifische Antikörper hohe Ansprechraten und einen negativen MRD-Status bewirkt. Die Toxizitäten scheinen kontrollierbar.

Inhaltsverzeichnis

Ciltacabtagen-Autoleucel

Die CAR-T-Zelltherapie hat bei Lymphomen und Leukämien bereits Erfolge gefeiert. In der Studie CARTITUDE-1 wird dieser Ansatz jetzt mit Ciltacabtagen-Autoleucel bei Patienten mit rezidiviertem und refraktärem Multiplem Myelom geprüft. Das T-Zellkonstrukt der zweiten Generation besitzt zwei gegen BCMA*-gerichtete Bindungsdomänen, erklärte Professor Dr. Deepu Madduri vom Mount Sinai Medical Center in New York. Im Phase-1b-Teil der Studie hatte Ciltacabtagen-Autoleucel bereits eine akzeptable Sicherheit und tiefe, dauerhafte Remissionen gezeigt.1

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