Die besten Ausreden

In der Offizin sind wir täglich mit einer Fülle von Ausreden konfrontiert, wenn es darum geht, Ausnahmen zu machen, fehlende Rezepte zu erklären, Bescheinigungen zu bekommen oder auch einen Sonderstatus zu reklamieren.

Cartoon konzeptionelle Zeichnung oder Illustration einer Gruppe von Text- oder Sprechblasen oder Blasen, die Blabla sagen.
Zdenek Sasek/GettyImages

Echte KünstlerInnen sind allen voran unsere SubstitutionskundInnen. Spätestens, wenn die Mutter auf dem Balkan zum dritten Mal verstorben ist und wegen des Begräbnisses – morgen! – sofort der Bedarf an Substitution mitgegeben werden soll, klingelt es hoffentlich auch bei den gutmütigsten KollegInnen. Und bitte auch bei den verschreibenden und gewährenden ÄrztInnen. Nicht erst einmal fragten wir erstaunt nach, warum schon wieder eine Ausnahme aus den gleichen Gründen wie die Monate davor gemacht würde. Das Ärgerliche daran ist ja eher, dass man uns für blöd verkaufen will, sonst wäre das ja eine Angelegenheit zum Schmunzeln. Das vergeht uns aber immer öfter, wenn beim Nachfragen dann doch eine Absage herauskommt und die Betroffenen anfangen zu meutern.

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