Patienten Einsicht in die Krankenakte zu gewähren, kann Fehler reduzieren
In etwa jeder fünften Patientenakte finden sich Fehler – darauf weisen die Daten einer aktuellen Studie hin. Darin hatten US-amerikanische Forscher knapp 23 000 Patienten nach Sichtung ihrer Krankenakten zu deren Richtigkeit befragt.

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Was hierzulande noch als Zukunftsvision gilt, ist in den Vereinigten Staaten für 44 Millionen Menschen bereits Realität: Sie können ihre Patientenakten frei im Internet einsehen. 2010 startete das Modellprojekt, inzwischen wird das Prinzip von vielen Gesundheitsdienstleistern angeboten – weil Ärzte davon profitieren, wenn die Patienten ihnen genauer auf die Finger sehen. Das belegt eine neue Studie.