21. Okt. 2026Symptome, Serum-Spiegel, EKG-Veränderungen und Komorbiditäten beachten

Management der Hyperkaliämie

Eine Hyperkaliämie trifft häufig Patienten mit chronischen Erkrankungen. Das Therapie-Management zielt darauf ab, das Herz zu schützen, überschüssiges Kalium wieder loszuwerden und die Prävention klug zu gestalten.

Hyperkaliämie
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Bei der Hyperkaliämie korrelieren die EKG-Veränderungen nur unzureichend mit der Kaliumkonzentration.

Die Hyperkaliämie ist eine potenziell lebensbedrohliche Elektrolytstörung, die mit dem Risiko von Herzrhythmusstörungen und plötzlichem Herzstillstand einhergeht. Besonders betroffen sind Menschen mit chronischer Nieren­erkrankung (CKD), Herz­insuffizienz oder Diabetes mellitus, schreiben Megan Rech vom Edward Hines Jr. VA Hospital nahe Chicago und Kollegen (1).

Für die Definition der Hyperkaliämie ist weniger ein bestimmter Schwellenwert (je nach Gesellschaft ≥5,0 mmol/l oder ≥5,5mmol/l) entscheidend als vielmehr der klinische Kontext: Das Risiko steigt kontinuierlich mit der Kaliumkonzentration an und wird wesentlich von der Geschwindigkeit des Anstiegs, Begleiterkrankungen und kardialen (EKG-)Veränderungen beeinflusst.

Fehlender EKG-Befund ist kein Ausschlusskriterium

Pathophysiologisch lassen sich drei wesentliche Ursachen unterscheiden: eine verminderte renale Ausscheidung, eine Verschiebung von Kalium aus dem intra- in den extrazellulären Raum und eine erhöhte exogene Zufuhr. Die eingeschränkte renale Elimination ist klinisch am bedeutsamsten.

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