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Preisbremse trifft Apotheken

Foto: MarioGuti Gettyimages

ARZNEIMITTELERSTATTUNG - Die im Frühjahr beschlossene Preisbremse für Arzneimittel kostet die Apotheken zirka 10 Millionen Euro pro Jahr. (Pharmaceutical Tribune 18/2017) 

Am 1. Oktober ist die gesetzliche Preisbremse für Arzneimittel in Kraft getreten. Die im Frühjahr durch die parlamentarische Hintertür beschlossene Gesetzesänderung (siehe Kasten) bringt nun auch die Apotheken in eine Zwangslage. So stellte sich mittlerweile heraus, dass rund 1.000 Produkte von der Änderung betroffen sind. Laut den Berechnungen des Apothekerverbandes werden die Rohertragsverluste für die österreichischen Apotheken pro Jahr bis zu 9,8 Millionen Euro ausmachen. Kompensierende Effekte durch den Privatumsatz bei Arzneimitteln, die unter die Rezeptgebührengrenze fallen, sind in diesem Betrag schon berücksichtigt.

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