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Bloß keine Nierensteine mehr! Wie geht das?

cartoon_steineBei manchen Patienten mit Urolithiasis besteht ein hohes Rezidivrisiko. Die Betroffenen zu identifizieren, ist anhand aktueller Empfehlungen relativ leicht möglich. Schwieriger wird es bei der Sekundärprophylaxe, denn die Evidenz zur Stein-Prävention ist nach wie vor relativ dünn.

Von Steinerkrankungen sind mehrheitlich jüngere Menschen betroffen. Der Erkrankungsgipfel liegt in der Altersgruppe der 35- bis 49-Jährigen. Ein erheblicher Teil dieser Patienten wird im Laufe des weiteren Lebens ein Rezidiv erleiden. Diese Personen zu identifizieren und wenn möglich präventive Schritte zu setzen, ist eine der anstehenden Herausforderungen im Management der Urolithiasis. „Patienten mit hohem Rezidiv-Risiko sollten erkannt werden. Denn nur bei diesen Personen sind medikamentöse Präventionsmaßnahmen gerechtfertigt“, sagte Dr. Florian Kurtz vom Universitätsspital rechts der Isar in München bei der Jahrestagung der European Association of Urology (EAU).

Mehrere Prädiktoren konnten bislang beschrieben werden. Der Stein-Typ ist ebenso wichtig für das Rezidivrisiko wie eine Reihe patientenbezogener Faktoren. Hochrisikopatienten werden definiert durch allgemeine Faktoren (wie zum Beispiel frühen Beginn der Erkrankung, Uratsteine, positive Familienanamnese), Grundkrankheiten, die das Stein-Risiko erhöhen, genetische Erkrankungen, die mit verstärkter Steinbildung einhergehen, sowie anatomische Risikofaktoren (Fehlbildungen von Niere oder Ureter).

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