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Abwarten auch bei Nierentumoren?

KONGRESS - Die wichtigsten urologisch-onkologischen Abstracts des Jahres wurden im Rahmen des von Astellas unterstützen „Oncoforum Urology“ in Wien präsentiert. Ein Update gab’s zu Nierentumoren.

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„Active surveillance“ bei kleinen Nierentumoren scheint möglich zu sein.

Das Nierenzellkarzinom zählt zu jenen Malignomen, für die seit geraumer Zeit eine beständig steigende Inzidenz beobachtet wird. Dem steht jedoch eine immer günstigere Prognose gegenüber. Aktuelle Daten aus den USA auf Basis der SEER-Datenbank zeigen, dass der Anstieg der Erkrankungen zum größten Teil durch Diagnosen im Stadium I und zu einem kleineren Teil im Stadium II zustande kommt. Hingegen ist die Inzidenz von Nierenkarzinomen im Stadium IV oder in unbekanntem Stadium seit 1988 zurückgegangen.

Lag das karzinomspezifische Fünf-Jahres- Überleben 1988 noch bei 63 Prozent, beträgt es mittlerweile schon 76 Prozent (Nguyen M, J Urol 2014; 191(4 Suppl): e440-1(abs. MP40-15). „Die gleiche Entwicklung der Mortalität beobachten wir auch in Österreich. Allerdings ist bei uns auch die Inzidenz bereits seit einigen Jahren rückläufig“, sagte Priv.-Doz. Dr. Mesut Remzi vom Landesklinikum Korneuburg.

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