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EAU-Posterpreis an Innsbrucker Forscher

Der dritte Preis für den besten onkologischen Poster des EAU ging nach Österreich. Konkret an Prof. Dr. Iris Eder von der Medizinischen Universität Innsbruck und ihre Gruppe für die Arbeit „Upregulation of cholesterol and steroid biosynthesis pathways in prostate cancer cells is associated with diminished response to enzalutamide in a 3-dimensional spheroid co-culture model.“ Die Studie beschäftigte sich mit Mechanismen primärer oder sekundärer Resistenzen gegen das Antiandrogen Enzalutamid, das in der Therapie des metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms zum Einsatz kommt. Untersuchungen in dreidimensionalen Kulturen (3D spheroids) ergaben, dass in Prostata-Karzinomzellen drei entscheidende Moleküle signifikant hochreguliert werden, wenn diese Zellen gemeinsam mit karzinomassoziierten Fibroblasten (CAFs) kultiviert werden. Diese Moleküle, nämlich GDF-15 (Growth Differentiation Factor), SAT1 (Spermidine/Spermine N1-Acetyltransferase 1), PLAUR Plasminogen Activator, Urokinase Receptor), stehen in Zusammenhang mit der Biosynthese von Cholesterin und Steroiden. Sie könnten zukünftige Ziele für Interventionen gegen Enzalutamid-Resistenz darstellen.

Eder I et al. Upregulation of cholesterol and steroid biosynthesis pathways in prostate cancer cells is associated with diminished response to enzalutamide in a 3-dimensional spheroid co-culture model. Eur Urol Suppl 2018 17(2);e50

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