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ÖGU-Jahrestagung 2018

Kombinationstherapien verbessern Überleben beim metastasierten Prostatakarzinom

Beim de novo metastasierten, hormonsensitiven Prostatakarzinom spricht die Datenlage für den Einsatz von Kombinationstherapien. Darüber hinaus fehlt jedoch in vielen wichtigen Fragen die Evidenz für die optimale Behandlung dieser häufigen Erkrankung. (CliniCum urologie 5/18)

Das de novo metastasierte, hormonsensitive Prostatakarzinom hat eine schlechte Prognose. „Wir haben 75 Jahre gebraucht, um mit einer Kombinationstherapie das Überleben dieser Patienten signifikant zu verbessern“, so Univ.-Prof. Dr. Gero Kramer, Universitätsklinik für Urologie, Wien, im Rahmen der heurigen ÖGU-Jahrestagung in Linz, und verwies in diesem Zusammenhang auf das Gesamtüberleben in dieser Population, das Ende der 1990er Jahre noch bei lediglich zwölf Monaten lag. Daten aus der STAMPEDE-Studie zeigen unter Androgendeprivation (ADT) bereits ein medianes Gesamtüberleben von 42,1 Monaten1, und mit kombinierter Chemo- und Hormontherapie werden mittlerweile mehr als 60 Monate erreicht. Die Vorteile der Kombination wurden zunächst in den Studien CHAARTED2 und STAMPEDE3 demonstriert.

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