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Harninkontinenz außer Kontrolle

Etwa eine Million Menschen leiden in Österreich an irgendeiner Form von Inkontinenz. Betroffene sind Frauen und Männer jeden Alters, aber auch Kinder können darunter leiden. Die Ursachen für Inkontinenz sind mannigfaltig. Die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) hat sich die Förderung von Maßnahmen zur Prävention, Diagnostik und Behandlung der Harninkontinenz zum Ziel gesetzt und will die Erkrankung aus der gesellschaftlichen Tabuzone holen. (CliniCum urologie 3/17)

Foto: naisupakit/GettyImages

Ein „unglaubliches Ungleichgewicht“ ortet Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Hübner, Vorstand der Abteilung für Urologie am Landesklinikum Korneuburg: „In den Leitlinien zum Thema Harninkontinenz nimmt die weibliche Inkontinenz viel mehr Platz ein als die männliche. Auch auf Kongressen drehen sich die meisten Vorträge zum Thema um die Inkontinenz bei der Frau“, betonte der Urologe im Rahmen des 3. Wiener Kontinenzstammtisches der MKÖ, der ganz im Zeichen der Harninkontinenz stand.

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