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Die mikrovaskuläre KHK der Frau

Bei der Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht enormer Nachholbedarf, erklärt Kardiologin Prim. Univ.-Doz. Dr. Jeanette Strametz-Juranek. (Pharmaceutical Tribune 11/2018) 

Frau Prim. Strametz-Juranek, wie häufig sind atypische Symptome bei Frauen, z.B. bei einem Herzinfarkt?

Wir wissen aus Studien, dass nur bei 30 bis 40 Prozent der Frauen der typische Druck und die Atemnot, die die Männer haben, vorkommen. Die Mehrheit der Frauen hat Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, eine Abnahme der Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen. Das heißt, Frauen haben eine längere Abklärungszeit als Männer, weil man durch die unspezifischen Symptome zuerst eher an Wirbelsäulenbeschwerden oder Beschwerden im muskuloskelettalen System denkt. Man muss den Fokus darauf legen, dass Frauen andere Beschwerden haben können und trotzdem herzkrank sind.

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