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Die pharmazeutische Frage

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Frage: Ein Patient legt ein Rezept für eine italienische Arzneispezialität vor. Kann das Arzneimittel bestellt und expediert werden?

Antwort: Arzneispezialitäten zur Anwendung am Menschen, die aus dem EWR-Raum (Mitgliedstaaten der EU sowie Island, Liechtenstein und Norwegen) stammen, können unter bestimmten Umständen ohne Meldung an das BASG von öffentlichen Apotheken bezogen werden. Dabei handelt es sich um den persönlichen Bedarf (maximal drei Packungen) für eine Patientin oder einen Patienten. Die Apotheke hat Aufzeichnungen über den Bestellvorgang vorzunehmen, die die Bezeichnung der Arzneispezialität, Anzahl der Packungen, Packungsgröße, Herkunftsland plus die dort ansässige Lieferfirma, Preis, Empfänger der Arzneispezialität und gegebenenfalls Name und Berufssitz des verschreibenden Arztes enthalten. Die Dokumentation ist fünf Jahre lang aufzubewahren. Die Rezeptpflicht richtet sich nach der Einstufung im Herkunftsland der Arzneispezialität. Für die Einfuhr aus Staaten, die nicht dem EWR angehören, ist eine Einfuhrbescheinigung des BASG erforderlich.

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