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Schöpfung und Würde wählen

Eigentlich will ich ja nicht über Politik schreiben. Aber leicht ist das nicht. Die EU-Wahl kommt, es geht um 500 Millionen Menschen, und manche reden über Pommes frites statt über die Klimakrise, beschäftigen sich mit der Erhöhung von Geschwindigkeitslimits, anstatt Anträgen für lebensrettende LKW-Abbiegeassistenten zuzustimmen, und schicken maligne malende „Endsiegphantasten“ in Kulturbeiräte, statt phantastische Menschen vor rassistischer Unkultur zu schützen.

Aber ich wollte ja nicht über die aktuelle Politik schreiben. Es gibt ja so viel Schönes auch. „Die Schöpfung“ zum Beispiel. Soeben im Wiener Konzerthaus gehört, das Werk von Joseph Haydn – was für ein Wunder, was für eine Freude. „Mit Würd’ und Hoheit angetan, mit Schönheit, Stärk’ und Mut begabt, gen Himmel aufgerichtet steht der Mensch, …“ ist hier mit eindringlicher Musik zu hören. Ein Text, der übrigens in der deutschen Fassung von Gottfried van Swieten stammt, dem Sohn des Arztes Gerard van Swietens, Begründer der Älteren Wiener Medizinischen Schule. „Die Würde des Menschen ist unverlierbar“, habe ich vor einigen Tagen in einem Papier der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften gelesen – wie schön: unverlierbar! Ja, das soll uns Mut machen, befreien von menschenverachtender Engstirnigkeit.

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