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Comfort Terminal Care: Der gute Tod

Unter dem Begriff „Comfort Terminal Care“, kurz CTC oder Komforttherapie, wird eine individuelle symptomorientierte ärztliche Begleitung eines sterbenden Menschen verstanden. Schmerz, Atemnot, Stress, Angst und Einsamkeit stehen im Fokus.

Ärzte können für sterbende Patienten noch viel tun. Dazu bedarf es manchmal einer Therapiezieländerung.
Ärzte können für sterbende Patienten noch viel tun. Dazu bedarf es manchmal einer Therapiezieländerung.

In der letzten Lebensphase steht die Behandlung der Symptome Schmerz, Angst, Atemnot, Stress und Einsamkeit im Mittelpunkt der Bemühungen von Ärzten und Pflege. Im Rahmen der „Comfort Terminal Care“ geht es ausschließlich um eine möglichst gute Lebensqualität des sterbenden Menschen. Die ärztliche Begleitung wird getragen vom Gedanken des „Wohl-Tuns“, auch wenn sich die Lebenszeit durch die zur Symptomlinderung notwendige Medikamentengabe eventuell verkürzt, erklärt Univ.-Prof. Dr. Barbara Friesenecker, Med-Uni Innsbruck.

Gleichzeitig sei es extrem wichtig, dass Ärzte im Team der Betreuenden vor allem in Bezug auf die medikamentöse Therapie als Team-Leader fungieren. Sterbende Patienten sollen weiterhin regelmäßig von Ärzten visitiert werden, um mit den Pflegepersonen, die den Sterbeprozess nahe begleiten, die Komforttherapie gut abstimmen und evtl. bestehende Unsicherheiten regelmäßig besprechen zu können. „Lassen Sie das Zimmer bei Ihrem Rundgang keinesfalls aus“, mahnte die Intensivmedizinerin.

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