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25 Jahre Drogenambulanz in Innsbruck

KLINIK - Die Drogenambulanz am LKH Innsbruck war die erste Substitutionseinrichtung in Österreich. Jetzt wurde das 25-jährige Bestehen nachgefeiert. Über die Wahl der verwendeten Substitutionsmittel wird in Tirol aber immer noch diskutiert.

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Univ.-Prof. Dr. W. Fleischhacker, Dr. Y. Riemer und DSA R. Genitheim

1988 wurde an der Innsbrucker Universitätsklinik für Psychiatrie Österreichs erste Substitutionsambulanz für die orale Opioid-Erhaltungstherapie eingerichtet. Im Vorjahr wurde das runde Jubiläum übersehen, weshalb die Fachtagung im November 2014 den Titel „25 Jahre+ Opioidsubstitution in Tirol – eine Erfolgsgeschichte“ trug. Offiziell trägt die Ambulanz den Namen „Sprechstunde für Abhängigkeitserkrankungen“ – tatsächlich geht es um Konsumenten illegaler Drogen, insbesondere um „Abhängige vom Opiattyp“, wie es Oberärztin Dr. Yvonne Riemer formuliert, die seit der ersten Stunde ärztliche Leiterin ist.

„Angefangen haben wir mit 25 Patienten“, erinnert sich Riemer, jetzt sind deren 750 im Substitutionsprogramm. Diese Zahl ist während der letzten zehn Jahre annähernd stabil geblieben. Das multiprofessionelle Team setzt sich aus Ärzten, Sozialarbeitern Pflegekräften und Psychologen zusammen. „Unsere Patienten bringen ein großes Spektrum an Problemen mit, die weit über medizinisches Themen hinausgehen und soziale, psychologische, forensische und juristische Fragen einschließen“, erklärt Psychiatrie-Chef Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fleischhacker.

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