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Politische Aktion gegen Ebola

BRÜSSEL – Mit reichlich Verzögerung reagiert die Welt nun auf den Ebola-Ausbruch in Westafrika. UNO, WHO, Weltbank, die EU und die Afrikanische Union wissen, dass sie den Ausbruch nur gemeinsam bekämpfen können.

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Christos Stylianides, neuer EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenbewältigung, wurde am 24. Oktober auch als Ebola-Koordinator der EU eingesetzt.

Ebola wird die Welt auch noch die nächsten Monate in Atem halten. In den am stärksten betroffenen Staaten Guinea, Liberia und Sierra Leone nehmen die Ebola-Fälle exponentiell zu, während die Ausbrüche in Nigeria und im Senegal von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für beendet erklärt werden konnten. Nach wie vor gilt der Ebola-Ausbruch für die WHO als „Public Health Emergency of International Concern“. Und auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon appellierte an die Staatengemeinschaft: „Kein Land und keine Organisation kann Ebola alleine schlagen. Wir müssen alle Verantwortung übernehmen.“

Ebola könne nur in den betroffenen Staaten bekämpft werden. Wie das in Westafrika gelingen kann, darüber berieten kürzlich UNO, Weltbank und die Afrikanische Union in Äthiopien. In Liberia wird sich die im Land stationierte chinesische UN-Friedensmission am Aufbau eines Ebola-Quarantäne- und Kontrollcenters beteiligen. Afrikanische Staaten wie Äthiopien, Burundi, Nigeria und die Demokratische Republik Kongo wollen medizinisches Personal in die Epidemiegebiete entsenden, der Senegal soll als Logistik-Zentrum für Hilfseinsätze fungieren.

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