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Steiermark als KA-AZG-Vorreiter

GRAZ – Die Steirer haben als erstes Bundesland die Anpassung an das neue Krankenanstalten-Arbeitszeitsgesetz (KA-AZG) geschafft. Land, Ärztekammer, Krankenanstaltengesellschaft KAGes und deren Betriebsrat stellten vergangene Woche die Einigung zu einem neuen Dienst- und Besoldungsrecht für Spitalsärzte vor. Davon erwartet man sich auch Wettbewerbsvorteile.

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Präsentierten in Graz das neue Dienstrecht (v.l.n.r.): Dr. Michael Tripolt, Präs. Dr. Herwig Lindner, LR Mag. Christopher Drexler, Univ. Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg, Dipl. KHBW Ernst Fartek, MBA, Mag. Dr. Christina Grünauer-Leisenberger, Dr. Martin Wehrschütz

Der Steiermark kam zugute, dass sich die beteiligten Partner schon seit Frühjahr 2013 im Projekt „Lebensphasenorientierung ÄrztInnen“ mit der Attraktivierung der Arbeitsbedingungen für Spitalsärzte auseinandersetzten. In sieben Teilprojekten wurden Gehaltssituation, Ausbildungsqualität, Entlastung von Organisations- und Verwaltungsaufgaben, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Arbeitsbelastung, Entwicklungsmöglichkeiten/Betriebsklima detailliert besprochen und Maßnahmen beschlossen.

Diese sind zum Teil schon umgesetzt bzw. werden laufend bearbeitet. 80 Mitarbeiter waren daran beteiligt, 10.000 Arbeitsstunden wurden investiert. Die KAGes will das Projekt nun als EU-Projekt „Modellregion Lebensphasenorientierung Ärzte“ einreichen. Die Verhandlungen zu einem neuen Dienst- und Besoldungsrecht wurden durch diese Vorarbeiten erleichtert. Vergangene Woche konnte dann die Einigung auf ein dem neuen Krankenanstalten- Arbeitszeitgesetz gerechtes Dienstrechtmodell verkündet werden.

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