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Kolumne: „Ist der Hausarzt überhaupt noch Arzt?“

Also, ich bin Hausärztin. Das Wort impliziert, dass ich Ärztin bin. Man kann auch Allgemeinmediziner/ in dazu sagen. Was wiederum ausdrückt, dass ich Medizinerin bin, lange genug studiert und diverse Zusatzausbildungen absolviert habe. (Gerade habe ich auch noch durch einen Tippfehler festgestellt, dass mein automatisches Rechtschreibprogramm zwar den Hausarzt kennt, aber keine Hausärztin. Aber das ist noch eine andere Geschichte …) Also zurück zum Arzt im Hausarzt. Welcher bei den meisten von uns definitiv existiert, auch wenn er oder sie unter Bürokratie und Organisationskram langsam verschütt geht.

Wir Allgemeinmediziner/innen haben lange Jahre Medizin studiert, haben teilweise Postgraduates gemacht, freiwillige Zeiten, interessebedingte Verlängerungen auf speziellen Abteilungen und im Mindestfall wenigstens drei Turnusjahre abgedient. Danach haben wir unser Fortbildungsdiplome gemacht und viel Geld in teuren Kursen gelassen. Man möchte also meinen, dass wir gut gebildet und ausgebildet sind und durchaus geeignet zur ärztlichen Arbeit. Manche von uns haben erst ein paar Jahre Erfahrung, andere können schon in Jahrzehnten rechnen. Tausende Menschen sind durch unsere Sprechzimmer gegangen, tausende Kranke haben wir behandelt. Erfolge haben wir genossen, aus Fehlern haben wir gelernt. Idioten, Ignoranten und schwarze Schafe? Gibt’s bei uns wie in jeder anderen medizinischen Berufsgruppe auch. Aber ich behaupte mal, die sind in der Minderheit.

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