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Frühchen-Simulator von Wiener Uni-Spin-off

Das Wiener Universitäts-Spin-off "SIMCharacters" bringt einen äußerst realitätsnahen Patienten-Simulator auf den Markt, der einem in der 27. Schwangerschaftswoche geborenen Kind nachempfunden ist. 

SIMCharacters
Mit dem realistischen Patienten-Simulator "Paul", der auf einem Modell des Berliner Filmeffekte-Spezialisten Christoph Kunzmann basiert, sollen neonatologische Team auf bei Früh- und Neugeborenen auftretende Probleme wie pathologische Atemmuster oder Zyanose und Hyperoxie vorbereitet werden.

 

Patientensimulator für hochrealistische Trainings in der Neonatologie

Der Neonatologe Jens Schwindt und sein Team möchten mit dem Simulator "Paul" jedoch wesentlich mehr als eine Puppe anbieten. Das einem in der 27. Schwangerschaftswoche geborenen Kind nachempfundene Simulations-Baby mit einer Länge von 35 cm und einem Gewicht von 1.000 g soll dazu beitragen, neben extrem effizienten Trainings auch Fähigkeiten wie Teamarbeit und Führungsverhalten zu erlernen.

Simulation realistischer Situationen

Die Puppe verfügt über einen Sensor für die korrekte Lage und Tiefe eines Nabelvenenkatheters sowie einen tastbaren Puls an der Nabelschnur und den Extremitäten. Der hochrealistische obere Atemweg eignet sich den Experten von SimCharacters zufolge auch für das Training der endotrachealen Intubation und spezieller neonatologischer Versorgungs­strategien wie LISA oder INSURE. Mit der Puppe kann zudem die Beatmung mittels Beutel und Periventsystemen geübt werden. Darüber hinaus lassen sich mit Paul kommunikative Verhaltensweisen und die Kooperation des neonatologischen Teams in Stressituationen trainieren.

> SIMCharacters

Kerstin Huber-Eibl

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