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Forschung: Mikrobiom und Rheuma

Gastroenterologische und rheumatologische Erkrankungen gehen oft Hand in Hand. Ein Karl-Landsteiner-Forschungsinstitut untersucht diesen Zusammenhang und versucht, neue Wege der Therapie zu finden. 

Mikrobiom (im Bild Escherichia coli) beeinflusst möglicherweise Wirbelsäulenerkrankungen
Mikrobiom (im Bild Escherichia coli) beeinflusst möglicherweise Wirbelsäulenerkrankungen

„Gastroenterologische und rheumatologische Erkrankungen sind oft miteinander verbunden. Sie basieren auf den gleichen immunologischen Mechanismen, und auch die Therapien verfolgen ähnliche Ansätze“, weiß Univ.-Prof. Dr. Heinrich Resch, Leiter der II. Medizinischen Abteilung am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien. Diesem Zusammenhang wird auch eine von Resch geleitete Forschungseinrichtung gerecht: das Karl-Landsteiner- Institut für Gastroenterologie und Rheumatologie, in dem vier Forschungsfelder beackert werden.

Eines davon betrifft die Rolle des Mikrobioms in Zusammenhang mit den Spondyloarthritiden (SpA) und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Unter den SpA versteht man eine Gruppe entzündlich rheumatischer Erkrankungen, die häufig die Wirbelsäule betreffen und die eine bestimmte Assoziation zu dem HLA-B27-Gen aufweisen. Die Prävalenz dieser Erkrankungen beträgt 0,5 bis 0,8 Prozent, das heißt, in Österreich sind etwa 60.000 Menschen davon betroffen.

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